Parodontologie

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Lehre vom Zahn­hal­teap­parat

Par­odon­to­logie ist die Lehre vom Zahn­hal­teap­parat. Der Zahn­hal­teap­parat fixiert den Zahn im Kiefer, er sorgt dafür, dass unsere Zähne stabil sitzen und in ihrer Lage bleiben. Er besteht aus der Alveole (das ist das knö­cherne Fach im Unter- und Ober­kiefer, in das der Zahn ein­ge­passt ist), dem Zahn­fleisch, der Wur­zel­haut (das ist die Gesamt­heit der Fasern, mit denen der Zahn in der Alveole befes­tigt ist) und dem Wur­zel­ze­ment.

Die Par­odon­to­logie befasst sich also mit den Kom­po­nenten des Zahnes, die den Zahn im Kiefer halten, sowie deren Pflege und Erhalt.

Par­odon­to­logen beschäf­tigen sich ins­be­son­dere mit der Prä­ven­tion (also der Vor­beu­gung) und Behand­lung von Erkran­kungen dieses Zahn­hal­teap­pa­rats.

Die ver­schie­denen Fach­ge­biete greifen inein­ander, dass heißt, auch regel­mä­ßige Kon­trollen (Inspek­tionen) und Pro­phy­laxe (zahn­me­di­zi­ni­sche Rei­ni­gungen) bei uns, ver­helfen Ihnen zu gesundem Aus­sehen und einem strah­lenden Lächeln.

Die Par­odon­to­logie befasst sich mit den Erkran­kungen des Zahn­betts. Hierzu gehören die Zahn­fleisch­ent­zün­dungen, die durch Zahn­be­läge (bak­te­ri­elle Plaque) her­vor­ge­rufen werden.

95% der Bak­te­rien sitzen in den Zahn­zwi­schen­räumen, 4% auf den Kau­flä­chen und 1% auf den Glatt­flä­chen (zur Wange und zur Zunge gerich­tete Flä­chen). Im Gegen­satz zur Karies ver­ur­sa­chen Zahn­fleisch­ent­zün­dungen nur selten Schmerzen. Der Patient bemerkt oft nur ein Zahn­fleisch­bluten beim Putzen der Zähne. Bei der Par­odon­titis (früher Par­odon­tose genannt) ist die Ent­zün­dung bereits weiter fort­ge­schritten und hat den zahn­tra­genden Kie­fer­kno­chen erfasst. Ohne eine sys­te­ma­ti­sche Behand­lung führt die Par­odon­titis zur Locke­rung und zum Ver­lust der Zähne. Karies- und Par­odon­ti­tis­bak­te­rien können wir durch einen spe­zi­ellen Bak­te­rien-Test nach­weisen und indi­vi­duell behan­deln.

 

Die meisten Zahn­bet­ter­kran­kungen sind mit Erfolg behan­delbar. Dabei ist der the­ra­peu­ti­sche Auf­wand umso geringer, je eher die Erkran­kung erkannt und behan­delt wird. Ent­schei­dend für den Erfolg einer Par­odon­tal­be­hand­lung (Zahn­fleisch­be­hand­lung) sind neben einer guten Mund­hy­giene regel­mä­ßige Kon­trollen und pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gungen („Ein­zel­zahn – Pro­phy­laxe“). Früh­erken­nung und vor­beu­gende Maß­nahmen sind daher für uns unver­zichtbar, um Zahn­ver­lust durch Zahn­fleisch­erkran­kungen zu ver­meiden.